Politisches Sensibilisierungsprojekt, Sunyani, Ghana

Zentrales Projektziel:
Menschen zu befähigen, die Entwicklung Ghanas zu ihrer Sache zu machen, um eine lebenswerte Zukunft in Ghana zu schaffen und anderen zu verdeutlichen, dass man dazu durch eigenes Engagement beitragen kann und nicht nur auf eine fragliche Zukunft in Europa zu hoffen.
Es ging darum, Menschen in Ghana (insbesondere die Jugend) in die Lage zu versetzen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, indem sie als Bürger auftreten, um gemeinsam ein Land aufzubauen, das ein menschenwürdiges Leben für alle ermöglicht, so dass niemand gezwungen ist, auf der Suche nach besseren Möglichkeiten anderswo auszuwandern, vor allem nach Europa.

Das Projekt
In vielen afrikanischen Ländern sind etwa 60 Prozent der Bevölkerung unter 24 Jahre alt. Bei der derzeitigen Bevölkerungswachstumsrate wird geschätzt, dass sich die afrikanische Bevölkerung bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird (also auf etwa 2,5 Milliarden Menschen). Angesichts der enormen sozioökonomischen Probleme auf dem Kontinent und der zahlreichen entwicklungspolitischen Herausforderungen stellt sich für viele Beobachter und Entwicklungspolitiker die berechtigte Frage Was ist der Weg in die Zukunft? Offensichtlich ist die Dringlichkeit, jungen Menschen innerhalb des afrikanischen Kontinents Chancen zu bieten (und damit falsche Hoffnungen auf grenzenlose Möglichkeiten zu entkräften, die anderswo, vor allem in Europa, auf sie warten), nicht mehr zu unterschätzen. Und Ghana ist in diesem Fall keine Ausnahme.

Zwischen dem 1. November 2018 und dem 30. November 2019 hat die Initiative Black&White in Zusammenarbeit mit ihrem Partnerverein in Ghana das Projekt erfolgreich umgesetzt - Thema war: "Politische Sensibilisierungsprojekt, Sunyani, Ghana“- später genannt: „Zivile Sensibilisierung gegen irreguläre Migration“ (CSIM). Die Hauptidee hinter dem CSIM-Projekt war es, das Verständnis von Lehrern, Schülern, Eltern und der Gesellschaft im Allgemeinen zu stärken, um rechtsstaatliche und sozialdemokratische Institutionen aufzubauen, in denen der Einzelne in der Lage ist, aktiv am Aufbau des Landes teilzunehmen.

Es ging darum eine gemeinsame Plattform zu schaffen, die zum Aufbau einer Gesellschaft führt, in der kein Bürger mehr auf der Suche nach besseren Möglichkeiten in Europa oder anderswo auswandern muss. Das Projekt wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördert. Hauptmultiplikatoren-/Kapazitätsaufbau-Trainingsworkshop des Projekts fand von Montag, 4. März, bis Samstag, 9. März 2019, in Sunyani, Ghana statt.

Entwicklungspolitische Bildungsarbeit:
Insgesamt war das Projekt erfolgreich. Vor allem der Aufwand und die Hohe der Förderung hat sich gelohnt. Damit, nach unserer Erfahrung mit dem Projekt, können wir definitiv vorschlagen, dass solche entwicklungsorientierte bildungspolitische Arbeit sehr empfehlenswert ist, nicht nur in Ghana, sondern auch in Afrikaweit. Wie oben bereit erwähnt wurde, jede Entwicklung, die nachhaltig ist, und menschenwürdige Verhältnisse schafft, ist keine Zufall Ereignisse, sondern es braucht eine systematische Planung und Durchführung. Und um planen und handeln zu können, braucht man die entsprechende(s) Wissen, Motivation, Überzeugung, Sensibilisierung, Ermutigung und Kapazitäten. Die Zeit ist reif, dass die Entwicklungspolitik und entwicklungspolitische Maßnahme, gezielt die notwendigen Werkzeuge durch aufklärende Bildung an das Volk zu geben, damit sie ihre eigene Entwicklung beisteuern.

Central project goal:
To empower people to make Ghana's development their cause, to create a future worth living in Ghana and to show others that one can contribute to this through one's own commitment and not just hope for a questionable future in Europe.
It was about empowering people in Ghana (especially the youth) to take their destiny into their own hands by acting as citizens to work together to build a country that provides a decent life for all, so that no one is forced to emigrate in search of better opportunities elsewhere, especially to Europe.

The project
In many African countries, about 60 percent of the population is under 24 years old. At the current rate of population growth, it is estimated that the African population will double by 2050 (i.e. to about 2.5 billion people). Given the enormous socio-economic problems on the continent and the numerous development challenges, many observers and development policymakers are legitimately asking the question What is the way forward? Obviously, the urgency to provide opportunities for young people within the African continent (and thus to debunk false hopes of limitless opportunities waiting for them elsewhere, especially in Europe) can no longer be underestimated. And Ghana is no exception in this case.

Between 1 November 2018 and 30 November 2019, the Black&White Initiative in collaboration with its partner association in Ghana successfully implemented the project - the theme was: 'Political Sensitisation Project, Sunyani, Ghana'- later called: 'Civilian Sensitisation Against Irregular Migration' (CSIM). The main idea behind the CSIM project was to strengthen the understanding of teachers, students, parents and society in general to build institutions based on the rule of law and social democracy where individuals are able to actively participate in building the country.

The aim was to create a common platform that would lead to the building of a society where no citizen would have to emigrate in search of better opportunities in Europe or elsewhere. The project was funded by the Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Main multiplier/capacity building training workshop of the project was held in Sunyani, Ghana from Monday, 4 March to Saturday, 9 March 2019.

Development Education Work:
Overall, the project was successful. Above all, the effort and the high level of funding was worthwhile. With this, after our experience with the project, we can definitely suggest that such developmental education work is highly recommended, not only in Ghana but also Africa-wide. As already mentioned above, any development that is sustainable and creates decent conditions is not an accidental event, but needs systematic planning and implementation. And to be able to plan and act, one needs the appropriate knowledge, motivation, conviction, sensitisation, encouragement and capacity. The time is ripe for development policy and development action to specifically give the necessary tools through enlightening education to the people so that they contribute their own development.

Project Gallery

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