ZUm Jubiläum fördert der Förderverein des Gymnasiums Luckau eine Aktion mit Black&White “E

Luckauer Schüler tanzen die Vielfalt

Förderverein des Bohnstedt-Gymnasiums feiert 20-jähriges Bestehen mit Afrika-Tag

Es war mehr als ein obligatorischer Festakt: Zu seinem 20. Geburtstag hat der Förderverein des Luckauer Gymnasiums kräftig für Toleranz und Weltoffenheit getrommelt. Und das nicht nur symbolisch.

Ungewohnte Klänge schallen an diesem Mittwochmorgen aus der Nikolaikirche in Luckau. Anstelle von bedächtigen Gesängen und Orgeltönen erfüllen lautes Kreischen und Klatschen den Vorplatz des Gotteshauses.

Die Geräuschkulisse ist 470 Schülern und ihren Gästen zu verdanken. Im voll besetzten Kirchenschiff haben sie sich zu einem Vortrags– und Musikprogramm über Afrika und die Schattenseiten der Globalisierung versammelt. Die Idee hatte der Förderverein des Bohnstedt-Gymnasiums. An diesem Tag feiert er sein 20-jähriges Bestehen. “Wir dachten uns, dieses Jubiläum begehen wir am besten mit einem Fest für die Schüler”, erklärt die Vereinsvorsitzende Renate Nowotnick. Das habe man mit dem Ziel verbunden, über die Probleme der Weltpolitik und den Anteil der Europäer daran aufzuklären.


Projekttag Förderverein

Deswegen stehen heute Wolfgang Lieberknecht und Elisabeth Niamkey mit weiteren Mitstreitern der deutsch-afrikanischen Initiative “Black&White” vor dem Altar. Mit Reggae-Gesängen und Trommeleinlagen stimmen sie die jungen Leute darauf ein, auch rhythmisch über den Tellerrand zu blicken. Die ziehen begeistern mit und lassen sich über Toleranz, Protestbewegungen wie Occupy, die Arabellion und Schieflagen im Welthandel informieren. Lieberknechts mit reichlich Pathos vorgetragene Kritik an Kapitalismus und Chauvinismus scheint zu verfangen. “Wir hier in Europa amüsieren uns und in Afrika streiten sie sich um das Essen”, resümiert Niko Vdovkin. Gerne würde der 14-Jährige mehr über Afrika und Anti-Rassismus-Projekte im Unterricht erfahren, sagt er.

“Ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander ist immer wieder Thema”, sagt dagegen Schulleiterin Sabine Heß. Am Rande eines afrikanischen Buffets auf dem Schulhof dankt sie dem Förderverein für die langjährige Zusammenarbeit und wünscht noch “20 oder 30 weitere glückliche Jahre”. “Extras wie die Mathe-Olympiade oder Sprachreisen ins Ausland wären ohne diese Unterstützung undenkbar”, betont sie. Nowotnick zeigt sich guten Mutes, dass damit auch künftig zu rechnen ist: “Vorausgesetzt, dass auch weiterhin viele Eltern mitmachen, deren Kinder das Gymnasium längst abgeschlossen haben.”

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