Wer möchte das von der St. Maries School in Ghana formulierte Ziel, ein internationales Schulnetzwer


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Ein notwendiger Aufruf aus Afrika an alle Schulen für weltweite Vernetzung und Kooperation:

Nutzen wir Internet und Fremdsprachen, um als Schulen heute weltweit miteinander  in Verbindung  zu kommen: Gehen wir gemeinsam die großen globalen Herausforderungen an, fördern wir weltweit persönliche Kontakte, tauschen wir Informationen und Meinungen aus, schaffen wir internationales Vertrauen, fördern wir Freundschaften, unterstützen wir uns gegenseitig! Schaffen wir als Schulen mit die Basis für eine friedliche und gerechte Zukunft!

Die afrikanische St. Marys School in Ghana ruft die Schulen zur weltweiten Zusammenarbeit auf angesichts der großen globalen Herausforderungen! Wir unterstützen von der Initiative Black&White den Aufruf, ein internationales Schulnetzwerk für die weltweite Zusammenarbeit zu schaffen. Wir wenden uns an Schulen, Lehrer, Eltern, Schüler und Wissenschaftler sich an dem Aufbau eines internationalen Schulnetzwerkes zu beteiligen. Wir werden das von unseren Black&White-Vereinen in Afrika und Deutschland unterstützen. (Den Aufruf der St. Marys-School kann bei uns anfordern per Email oder auf unseren Internetseiten finden.)

Wir brauchen uns weltweit und können voneinander lernen

Wir – und noch mehr unsere Kinder in Zukunft – stehen in der Frage der Friedenssicherung, der Umweltsicherung, der wirtschaftlichen Sicherheit, der Überwindung von Armut und des schwindenden demokratischen Einflusses der Bevölkerungen in der heute globalisierten Welt vor riesigen Herausforderungen. Wir brauchen fast überall neue Ideen und Wege! Aber die Welt hat auch in manchen Ländern schon Lösungen gefunden, von denen man lernen kann. Wir müssen nicht alles überall neu erfinden und können lernen, Wissen aus anderen Ländern und das eigene Wissen zu kombinieren.

Die neuen Chancen durch das Internet für Kontakte, Freundschaften und zur Stärkung von Schülern weltweit nutzen

Das Internet verschafft uns heute die Möglichkeit, dass Schulen und Schüler weltweit in Kontakt kommen und von und miteinander lernen können. Wir schlagen vo,r globale Ringfreundschaften zu bilden, jeder Schüler sucht sich fünf Partnerschüler in allen Erdteilen, möglichst Schüler mit anderen Religionen und Hautfarben – da kann schon allein das Kennenlernen viel erreichen, um Vorurteile zu überwinden. Es können auch Interessengemeinschaften sein, die sich zu Fußball oder Musik oder Filmen, Technik oder Religion oder die Bedeutung  von Freundschaft oder Familie austauschen.

Über das Internet können wir aber auch weltweit die Kompetenz der Schüler stärken in den Fragen, die viele von uns bedrängen: Frieden, Umweltsicherheit, soziale Sicherheit, persönliche Freiheit. Und durch den Kontakt zwischen Menschen verschiedener Religionen, Länder, Ethnien kann internationales Vertrauen aufgebaut werden und so auch  Strömungen der Boden entzogen werden, die die Anderen als Feinde hinstellen und im Kampf gegeneinander die Lösung sehen.

Wie kann die Zusammenarbeit aussehen?

Wir schlagen vor: Zunächst einmal können die Schulen und Schüler sich und ihre Lebensumwelt gegenseitig vorstellen, damit ist schon viel getan und daraus können sich auch bereits viele gemeinsame Themen ergeben. Darüber hinaus können wir in den Schulen des Netzwerkes miteinander in jedem Monat ein gemeinsames Thema behandeln (aktuelle, drängende  Themen, Themen aus der Geschichte, UNO-Welttage) und versuchen gestützt auf unsere verschiedenen Erfahrungen  etwas zum Thema beizutragen. Im Internet werden wir  Materialien zur Erarbeitung der Themen veröffentlichen(Texte, Bilder, Filme, Links) , am besten getrennt für verschiedene Altersstufen. Personen, Klassen oder Schulen und auch über das Internet vernetzte Interessierte können Themen vorbereiten.  Gut ist es, einen Fragenkatalog für das Thema zu erarbeiten, der in den verschiedenen Ländern dann von Interessierten oder Klassen bearbeitet werden kann.

Die Themen werden dann von Lehrer- oder Schülergruppen für den Unterricht in den Klassen vorbereitet. Danach kann sich ein Austausch mit anderen Schulen im Netzwerk anschließen, etwa über Skype auch zwischen Klassen von Schulen in verschiedenen Ländern oder Facebook oder über Email.

Eine Nord-Süd-Partnerschaft und Unterstützung, damit alle teilnehmen können ist nötig!

Nach wie vor haben die Familien und Schulen in den ärmeren Ländern der Welt häufig nicht die Mittel, den Schülern einen  Zugang zum Internet zu verschaffen. Wir bitten deshalb Schulen in den Industrieländern,  Schulen im ärmeren Teil der Welt dabei zu unterstützen, gleichrangig am globalen Austausch über das Internet teilhaben zu können, ihnen bei der Anschaffung der Geräte zu helfen.

Die ersten Schritte für interessierte Schulen:

Die Schulen, die interessiert sind, sollten eine Initiativgruppe an der Schule bilden, die die Selbstverpflichtungs-Erklärung zur Mitgliedschaft im Schulnetzwerk  in der Schule zur Diskussion stellt und einen Projektplan für die Schule erstellt. Dann sollten sie die Idee in der Schule bekanntmachen und für die Mitarbeit im Schulnetzwerk werben und Unterschriften sammeln für eine Selbst-Aktivitätserklärung im Sinne des Schulnetzwerkes. Danach sollte die Initiativegruppe die Schule mit einem Text, Bildern und wenn möglich einem Video auf den Internetseiten des Schulnetzwerkes  vorstellen, die Art der Schule, ihre Finanzierung, den Schulstoff, den sozialen Hintergrund und die Hoffnungen der Schüler, die Stadt und Region, so dass Menschen, die wo ganz anders leben, einen Eindruck bekommen können. Und dies in Deutsch und Englisch (wenn möglich auch in Französisch).

Schulen in ärmeren Ländern, die das Schulnetzwerk mitaufbauen wollen und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen können für den Internetaustausch sollten einen Projektplan erstellen: Wie wollen sie an der Schule am globalen Austausch teilnehmen? Welche drängenden Themen schlagen sie vor zur gemeinsamen Behandlung im Schulnetzwerk? Wie wollen sie dabei das Internet einsetzen? Welche Lehrkräfte, Eltern und Lehrer kümmern sich darum? Welche Geräte brauchen sie dazu und wie viel Unterstützung dafür (etwa für den Kauf von einem oder mehreren Computern oder Laptops, einem Projektor (Beamer), einer Internet-Kamera einer Video-Fotokamera und des Internetzugangs.  Man könnte einen Raum in der Schule einrichten, in dem verschiedene Klassen über die globalen Zusammenhänge  im Sinne der Menschenrechtserklärung unterrichtet werden können, um die Geräte optimal zu nutzen. Er könnte dann auch außerhalb der Schulzeit genutzt werden von den Schülern oder Lehrern, die sich besonders engagieren im Netzwerk. Man könnte auch nur ein Büro einrichten, das die nutzen können, die etwa als Black&White Club oder der Lehrergruppe aktiv im Schulnetzwerk arbeiten wollen und die Geräte dann für die Aktivitäten in Klassen nutzen. Die Geräte sind schon ein Symbol der globalen Zusammenarbeit. Schulen in den Industrieländern können ebenfalls einen Projektplan erstellen, wie sie die Themen im Unterricht aufgreifen werden, wie sie die Kontakte mit der oder den anderen Schulen gestalten wollen und wie sie Mittel zur Unterstützung einer Partnerschule beim Aufbau von deren Internetkapazitäten im ärmeren Teil der Welt fördern können.

Wir starten jetzt erst von Ghana, Kenya und Deutschland aus mit dem Aufbau des Schulnetzwerkes und suchen Engagierte, die gemeinsam einen Initiativekreis bilden, um zusammen mit der Umsetzung der Idee zu beginnen und die Schulen zu unterstützen, die sich dem Schulnetzwerk anschließen.

Die Black&White Initiativen unterstützen den Aufbau des Schul-Netzwerkes

Die Black&White-Vereine werben für die Teilnahme am Black&White-Schulnetzwerk  in ihren Ländern, aber auch darüber hinaus in anderen Ländern. Sie stellen die Idee des Schulnetzwerkes in ihren Ländern an Schulen und auch Universitäten vor und werben dafür, dass Schulen mitmachen und sich an den Schulen Gruppen zu bilden, die einen Projektplan für ihre Schule erarbeiten.  In Deutschland tut das die Musikgruppe Black&White bei ihren Schulbesuchen. Die Black&White-Initiativen unterstützen weiter die Bildungsarbeit der Schulen über die Bereitstellung von Lernmaterialien im Internet. Sie versuchen auch,  Wissenschaftler zu gewinnen, Beiträge zu leisten für die Unterrichtsmaterialien. Und sie leisten auch über Blogs und über das Internet Nachrichtenarbeit im Sinne der Menschenrechtserklärung, auf die die Schulen im Schulnetzwerk zugreifen können. Kontakt: Email: b.u.w@gmx.net, Telefon: 05655-924981, Blog: schulnetzwerk.wordpress.com, blackandwhiteinitiative.wordpress.com

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