Trotz Rohstoffreichtums liegt Mali auf Platz 184 von 189! Jetzt gibt es einen Aufbruch! Unterstützen

Aktualisiert: 20. Jan.

Mali rangiert im Index für menschliche Entwicklung 2020 bereits auf Platz 184 von 189 Ländern. Die Zahl der Hungernden hat sich in den vergangenen Jahren verdreifacht auf über eine Millionen Menschen. In Mali plant die jetzige Regierung eine politische Neugründung des Landes, gestützt auf Versammlungen der Bürger:innen. Der ist dringlich, denn viele Mailer:innen haben keine soziale Menschenrechte und nicht einmal persönliche Sicherheit auf Grund weit verbreiteter Gewalt.

Den von der Regierung eingeschlagenen Weg akzeptieren viele Regierungen der westafrikanischen Nachbarstaaten, aber auch die der USA und Frankreich nicht.

Wir sehen im Rahmen unser Kampagne "Fix our Countries; fix our world" drei Aufgaben:

- die Menschen bei ihrem sozialen und demokratischen Aufbau zu unterstützen und mit und von ihnen zu lernen




- zu verhindern dass Kräfte von Außen diesen Aufbruch zu blockieren suchen und dafür um eine solidarische Außenpolitik afrikanischer und vor allem westafrikanischer Staaten gegenüber Mali zu ringen und auch in den Industrieländern.

Wenn Du Interesse hast, in diesem Sinne zusammenzuarbeiten, schreib uns: info@initiative-blackandwhite.org.

Hier sind zwei Texte zum Hintergrund der Entwicklung in Mali zum Einarbeiten ins Thema und unser erster Entwurf für die Ziele unserer Aktion für die Aufhebung der Sanktionen gegen Mali, in drei Sprachen:


Text von der Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann:


wiedemann
.pdf
Download PDF • 76KB

Texte von der Bundestagsabgeordneten der Linken, Christine Buchholz:

20_09_15_ChB_Hintergrundpapier-Mali-1 c buchholz
.pdf
Download PDF • 612KB

Bundeswehr in Mali: Neue Probleme geschaffen, keines gelöst – Christine Buchholz

Mali: Die militärische Strategie der Bundesregierung und der EU ist gescheitert – Christine Buchholz


Bericht zur menschlichen Entwicklung in MALI:

undp
.pdf
Download PDF • 302KB

Weitere Berichte:

Greenpeace Magazin | Bericht: Zahl hungernder Menschen verdreifacht sich in Mali (greenpeace-magazin.de)

Peace and Stability in Mali (giz.de)

Suche - Welthungerhilfe

Länderinfos Mali - Lexas Länderinformationen - Mali auf einen Blick

Länderbericht: Mali | Forum Weltkirche (forum-weltkirche.de)

BTI 2020 (bti-project.org)

2021_Mali.pdf (ruestungsexport.info)

Mali | bpb

6eb7b6bd-95a1-48d5-173d-cd59f5753f57 (kas.de)

Mali — amnesty.ch

Mali: Steckbrief - Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Mali | gesichter-afrikas.de

Mali | Mali (gtai.de)

Fluchtrouten Sahelzone: Miserable Bedingungen für Flüchtlinge (uno-fluechtlingshilfe.de)

Mali | BMZ

Mali | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit (reporter-ohne-grenzen.de)

Mali | Land Portal

Mali: Hunger, Unterdrückung und Hoffnung - Länderstudien (globalhungerindex.org)

NRC in Mali | NRC

Mali Geschichte | Länder-Lexikon.de (laender-lexikon.de)

Die Kolonialgeschichte Malis und Zentralafrikas (michael-lausberg.de)

Französisch-Westafrika – Wikipedia

Mali (giz.de)

Unser erster Vorschlag für einen Zusammenschluss der Zivilgesellschaft für einen Aufruf an die westafrikanischen Staaten

Angesicht der gefährlichen Zuspitzung des Konfliktes zwischen der Mehrheit der Staaten der ECOWAS und Mali und Guinea, schlagen wir vor, uns von der Zivilgesellschaft in Westafrika und international gemeinsam an die Regierungen der Länder Westafrikas zu wenden und sie auffordern, umgehend die Vereinbarung von Schritten zur Entspannung zu beschließen.

Wir schlagen vor, das in einem von starken Kräften der Zivilgesellschaft getragenen Aufruf an die Politiker zu tun. Wir bitten um Stellungnahmen zu unserem Vorschlag. Wir haben einen ersten Vorschlag für diesen Aufruf formuliert und bitten darum, ihn zu kommentieren, zu kritisieren, Veränderungen vorzuschlagen. Wir wollen dann möglichst bald zu einem Webinar einladen, um den Aufruf zu beschließen und dann zu veröffentlichen und den Regierungen zu übermitteln.

Für diesen Aufruf suchen wir

Wir bitten die Staaten der ECOWAS dringlich, den Dialog zu intensivieren und eine Vereinbarung mit fest vereinbarten Schritten über eine angemessene Übergangszeit zu freien Wahlen in Mali zu vereinbaren, die Sanktionen aufzuheben und die Mobilisierung einer Eingreiftruppe zu stoppen; in Westafrika gibt es genug Probleme, für die alle Kapazitäten gebraucht werden, um sie gemeinsam lösen zu können, wie die Schaffung sozialer Perspektiven, sozialer Sicherheit und vor allem Arbeitsplätze, den Stopp der Ausbreitung von Gewalt in der Region, den Aufbau des Gesundheitswesens und die Förderung von Bildung, die Verhandlungen mit den Industrieländern über Maßnahmen zum Stopp des Klimawandels und faire Wirtschaftsbeziehungen.

1.) Auch wenn die malische Regierung den vereinbarten Wahltermin nicht einhalten kann, sollte es einen anderen Weg zu einer Lösung geben, als den von Sanktionen oder gar der Vorbereitung eines militärischen Eingreifens.

2.) Es sollte eine Vereinbarung geben über konkrete, zeitlich festgelegte Schritte, die die Forderungen beider Seiten beinhalten: Etwa: Erarbeitung einer neuen Verfassung und eines neuen Wahlgesetzes, bis wann, Volksabstimmung darüber, bis wann, Aufbau einer verlässlichen mali-weiten Verwaltung zur Sicherung fairer, transparenter Wahlen, bis wann, Verhandlungen mit den bewaffneten Gruppen zur Beendigung der Gewalt zur Sicherung eines nationalen Neuanfangs mit den Wahlen – bis wann. Einrichtung eines staatlichen und eines parallelen zivilgesellschaftlichen Gremiums aus Mitgliedern aus der ECOWAS und Mali und Guinea zur Unterstützung und Überprüfung der Einhaltung des vereinbarten Plans.


Face à l'aggravation dangereuse du conflit entre la majorité des Etats de la CEDEAO et le Mali et la Guinée, nous proposons que la société civile en Afrique de l'Ouest et au niveau international s'adresse ensemble aux gouvernements des pays d'Afrique de l'Ouest pour leur demander de décider immédiatement de prendre des mesures d'apaisement.

Nous proposons de le faire dans le cadre d'un appel aux politiciens soutenu par de fortes forces de la société civile. Nous demandons des commentaires sur notre proposition. Nous avons formulé une première proposition pour cet appel et nous demandons de la commenter, de la critiquer, de proposer des changements. Nous souhaitons ensuite convoquer le plus rapidement possible un webinaire afin de décider de l'appel, puis de le publier et de le transmettre aux gouvernements.

Pour cet appel, nous recherchons

Nous demandons instamment aux Etats de la CEDEAO d'intensifier le dialogue et de convenir d'un accord avec des étapes fermement définies sur une période de transition adéquate vers des élections libres au Mali, de lever les sanctions et de stopper la mobilisation d'une force d'intervention ; en Afrique de l'Ouest, il y a suffisamment de problèmes pour lesquels toutes les capacités sont nécessaires afin de pouvoir les résoudre ensemble, comme la création de perspectives sociales, de sécurité sociale et surtout d'emplois, l'arrêt de la propagation de la violence dans la région, le développement du système de santé et la promotion de l'éducation, les négociations avec les pays industrialisés sur les mesures visant à stopper le changement climatique et des relations économiques équitables.

1.) Même si le gouvernement malien ne peut pas respecter la date convenue pour les élections, il devrait y avoir une autre voie pour trouver une solution que celle des sanctions ou même de la préparation d'une intervention militaire.

2.) Il devrait y avoir un accord sur des étapes concrètes, fixées dans le temps, qui incluent les exigences des deux parties : Par exemple : élaboration d'une nouvelle constitution et d'une nouvelle loi électorale, d'ici à quand ; référendum à ce sujet, d'ici à quand ; mise en place d'une administration fiable à l'échelle du Mali pour garantir des élections équitables et transparentes, d'ici à quand ; négociations avec les groupes armés pour mettre fin à la violence afin d'assurer un nouveau départ national avec les élections - d'ici à quand. Création d'un organe gouvernemental et d'un organe parallèle de la société civile composé de membres de la CEDEAO et du Mali et de la Guinée pour soutenir et vérifier le respect du plan convenu.


In the face of the dangerous escalation of the conflict between the majority of ECOWAS states and Mali and Guinea, we propose that civil society in West Africa and internationally jointly address the governments of the countries of West Africa and call on them to immediately agree on steps towards détente.

We propose to do this in an appeal to politicians supported by strong civil society forces. We invite comments on our proposal. We have formulated a first proposal for this appeal and ask for comments, criticisms, suggestions for changes. We then want to invite to a webinar as soon as possible to decide on the call and then publish it and send it to the governments.

For this call we are looking for

We urge ECOWAS states to intensify dialogue and agree on a Memorandum of Understanding with firm agreed steps on a reasonable transition period to free elections in Mali, lift sanctions and stop the mobilisation of an intervention force; there are enough problems in West Africa for which all capacities are needed to be able to solve them together, such as creating social perspectives, social security and above all jobs, stopping the spread of violence in the region, building up health care and promoting education, negotiating with the industrialised countries on measures to stop climate change and fair economic relations.

1.) Even if the Malian government cannot meet the agreed election date, there should be another way to find a solution than sanctions or even preparing for military intervention.

2.) There should be an agreement on concrete, time-bound steps that include the demands of both sides: For example: drafting of a new constitution and electoral law, by when, referendum on it, by when, setting up of a reliable Mali-wide administration to ensure fair, transparent elections, by when, negotiations with the armed groups to end the violence to ensure a fresh national start with the elections - by when. Establish a state and a parallel civil society body of members from ECOWAS and Mali and Guinea to support and verify compliance with the agreed plan.


22 Ansichten0 Kommentare