Schongau: So macht Erdkunde richtig Spaß

So macht Erdkunde richtig Spaß



Schongau – Ein kleines Stück Afrika zog in die Unterrichtsräume der Realschule Schongau ein: Insgesamt 180 Schüler der siebten Klassen erlebten hautnah die Kultur des fremden Kontinents und erhielten einen Einblick in das Leben der Menschen dort. Zu Gast war der Verein „Black & White“, der für afrikanisch-europäisch-amerikanische Verständigung eintritt. <P>Einen bunten Vormittag gestalteten Mitglieder des Vereins: In vier Workshops brachten sie den Realschülern afrikanische Lebensweise näher. Zusammen mit Musikern aus Kongo und Burundi tanzten die Siebtklässler afrikanische Tänze, sangen afrikanische Lieder und lernten Trommeln. <P>Interessante Informationen rund um den schwarzen Kontinent erhielten die Schüler in dem Workshop „Afrika-Infos“, in dem Koordinator Wolfgang Lieberknecht über Geschichte, Hintergründe und vieles mehr referierte. <P>Sichtlich Spaß hatten die Teilnehmer des Aktionstags, wenn sie etwa im Kreis zu afrikanischen Klängen tanzten oder von einem temperamentvollen Musiker beigebracht bekamen, wie man afrikanische Rhythmen trommelt. <P>„Jambo!“ und „Buana Ana Kutta“ ertönte es aus dem Gesangsworkshop. Die Texte, die noch ganz vorsichtig über die Lippen kamen, hatten die beiden Kursleiter zuvor an die Tafel geschrieben. Einfacher wurde es dann natürlich bei dem bekannten Song „Kumbaya my Lord“. <P>K Gleich ausprobiert <P>Am Ende des Vormittags versammelten sich dann alle sechs Klassen mit den afrikanischen Gästen in der Aula, wo das Erlernte gleich zusammen ausprobiert wurde. Die Veranstaltung bildete den Abschluss des Themengebiets Afrika, dem sich die siebten Klassen zuvor im Erdkundeunterricht gewidmet hatten. Dabei waren im Januar auch schon Projektarbeiten in Gruppen- wie auch Einzelarbeit gemacht worden. Themen waren unter anderem „Kindsein in Afrika“ oder „Hilfe zur Selbsthilfe“, wobei es auch darum ging, wie Entwicklungshilfe funktioniert und wie Spendengelder verwendet werden. <P>In Rahmen der Arbeiten seien natürlich ebenso Fragen wie „Wie leben die Leute in Afrika?“ oder „Was bedeutet Armut?“ aufgetaucht, erzählt der Erdkundelehrer Harald Oberle. <P>Doch trotz Armut und Problemen kommt bei der Bevölkerung die Lebensfreude nicht zu kurz – was auch bei dem Besuch von „Black & White“ in der Realschule deutlich wurde. Zweck des Vereins „Black & White“ ist es, zur Verständigung zwischen den Menschen und besonders auch den Jugendlichen in und aus Afrika, Europa und Amerika beizutragen und Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit zu organisieren und zu unterstützen. <P>Der Verein bringt dazu Menschen der drei Kontinente in Verbindung, um neue zwischenmenschliche Beziehungen zu schaffen, und fördert den Kulturaustausch – besonders auch auf musikalischem Gebiet. K ms <P>

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