Schönstätter Marienschule in Borken

Schulfeiertag 2011 – Afrika-Projekt

Schon von weitem hörte man die Trommeln aus der Aula der Schönstätter Marienschule. Es war Schulfeiertag. Circa sechzig  Mädchen, alle mit afrikanischen Trommeln zwischen den Knien, nahmen den Rhythmus von  Daniel Sarpong aus Ghana auf. Für einen Tag war der Unterricht ausgesetzt.

Alljährlich feiert die Schule am 12. September am Fest Mariä Namen den Namenstag der Schule mit immer unterschiedlichen Aktionen. In diesem Jahr stand das Thema „Afrika“ auf dem Programm. Zu  diesem Schwerpunkt war die „Initiative Black&White“ eingeladen worden.

Die Gruppe, in der Deutsche und Afrikaner zusammenarbeiten, setzt sich mit den Fragen der Globalisierung und der Umsetzung der Millenniumsziele in den afrikanischen Ländern auseinander. In Schulen und anderen Einrichtungen berichten sie über Afrika und vermitteln den Jugendlichen die afrikanische Kultur.

Begonnen hatte alles mit einem Gottesdienst in der Remigiuskirche für die ganze Schulgemeinschaft. Bereits hier stand das Thema Afrika im Mittelpunkt und so trug die  „Initiative Black&White“  zur musikalischen Gestaltung bei.

Beim anschließenden Auftaktkonzert in der Schulaula wurden die Mädchen kurz auf die verschiedenen Projektgruppen eingestimmt. Die Schülerinnen der fünften bis siebten Klassen hatten am Montag  ihre Workshops, während sich  die Mädchen der Jahrgänge acht bis zehn bis zum Dienstag gedulden mussten.

Beim Trommelkurs konnte Daniel Sarpong die Mädchen schnell für sein Instrument begeistern und die Schülerinnen hatten viel Spaß beim gemeinsamen Trommeln. Marina Konan von der Elfenbeinküste motivierte im Tanz-Workshop die Schülerinnen den afrikanischen Rhythmus mit dem ganzen Körper aufzunehmen. „Akuna matata“, was so viel heißt wie „keine Sorgen“,  klang es aus dem Workshop „Afrikanische Lieder“ mit Elisabeth Niamkey von der Elfenbeinküste und Gabriel Fundi aus der Demokratischen Republik Kongo.

Der Koordinator der Gruppe, Wolfgang Lieberknecht, gab in einer Power-Point-Präsentation mit Bildern aus Afrika Basisinformationen zu Afrika und den afrikanisch-europäischen Beziehungen.

Globalisierungsprobleme, UN-Milleniumsentwicklungsziele und mögliches Engagement für bessere Lebensbedingungen in Afrika standen  im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Da die einzelnen Projekte immer nur kurze Zeit dauerten, hatten alle Schülerinnen die Möglichkeit an allen vier Workshops teilzunehmen.

In einem zusätzlichen Nachmittagsangebot konnten interessierte Schülerinnen ihre Trommelfähigkeiten erweitern oder sich von den Afrikanerinnen bunte Rastazöpfe in die Haare einflechten zu lassen. Darüber hinaus gab es eine Diskussionsrunde, wie wir uns für ein besseres Miteinander aller Menschen einsetzten können.

Beim gemeinsamen Abschluss in der Aula dankte Schulleiter Michael Grevenbrock der Gruppe dafür, „dass Sie uns Afrika ein Stück näher gebracht haben“.

Fotogalerie: http://www.sms-borken.de/images/Schulfeiertag_2011/index.html

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