ECOWAS droht Mali auch indirekt mit Gewalt? US-Regierung kündigte Handelsabkommen

Aktualisiert: 18. Jan.

Die Ecowas-Staatengruppe aktiviert mit sofortiger Wirkung ihre Bereitschaftstruppe, „die für alle Eventualitäten bereit sein muss.“

Westafrikanische Staaten verhängen Sanktionen gegen Mali (merkur.de)


USA kündigen Handelsabkommen mit Äthiopien, Mali und Guinea auf

Verstöße gegen Menschenrechte und eine fehlende Rechtsstaatlichkeit werfen die USA den afrikanischen Staaten vor. Damit verlieren diese Zoll-Privilegien.

Washington Die USA haben ein wichtiges Handelsabkommen mit dem Krisenstaat Äthiopien und den westafrikanischen Ländern Mali und Guinea aufgekündigt. US-Präsident Joe Biden habe entschieden, dass die Einstufung von Äthiopien, Guinea und Mali als begünstigte afrikanische Länder zum 1. Januar ende, so das Weiße Haus.

Es handelt sich um einen formalen Schritt - Biden folgt damit einer Ankündigung von November. Biden begründete dies unter anderem mit Menschenrechtsverstößen in Äthiopien und fehlender Rechtsstaatlichkeit in Mali und Guinea.

Das sogenannte Agoa-Programm garantiert vielen afrikanischen Staaten zollfreien Zugang für Tausende Waren in den US-Markt. Für das von einem blutigen Konflikt erschütterte Äthiopien hat es hohe Bedeutung.

USA kündigen Handelsabkommen mit Äthiopien, Mali & Guinea auf (handelsblatt.com)

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