Neben Tanz, Gesang und Trommeln, gelehrt von vier Afrikanern aus dem Kongo und Burundi, hielt Wolfga

Trommeln bei Projekttagen


. VonKaren Berg

Briesen/Heinersdorf Am Projekttag zum Thema Afrika trommelten, tanzten und sangen vorgestern die Briesener Grundschüler. Ebenfalls Projekttage hatten die Schüler in Heinersdorf. Die Polizei sprach gestern mit ihnen über Verhalten an Bahnanlagen und gegenüber Fremden.


Ohrenbetäubernder Lärm drang aus dem Kunstraum der GrundschuleBriesen, als fast 100 Kinderhände gleichzeitig auf die Trommeln schlugen. Ivon Gizalahamba gab den Rhythmus vor. Der Grundschullehrer aus dem Kongo arbeitet für die Initiative Black and White, die vorgestern zu den Afrika-Projekttagen nach Briesen gekommen war.

Neben Tanz, Gesang und Trommeln, gelehrt von vier Afrikanern aus dem Kongo und Burundi, hielt Wolfgang Lieberknecht, Koordinator und Vorsitzender von Black and White, einen Vortrag über Afrika. Er erzählte den Sechs- bis Zwölfjährigen von Armut, Kolonialgeschichte und Sklavenhandel sowie davon, dass wir und viele unserer Nahrungsmittel ursprünglich aus Afrika kommen.

Mit diesem Projekt will die Initiative vor allem gegen Rassismus angehen. “Ich möchte, dass die Kinder merken: Wir sind genau wie sie”, erklärt die Tanzlehrerin Cizanye Aline. Tanzen und Trommeln, das hat auch der siebenjährigen Nele Lietz gefallen. Das Trommeln begeisterte ebenfalls Luca Troschke, der das Gelernte vielleicht auf seinen zwei Bongos üben wird.

Musikalisch endete der Projekttag auch. Die ganze Zeit über hatten es die Kinder auf den Lippen, jetzt sangen sie es mit den Kriegsflüchtlingen noch einmal gemeinsam: “Jambo”. Das kommt zwar aus Ostafrika und bedeutet “Hallo”, hört sich aber auch zum Abschied gut an.

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