Mitreißend:Tänze und Musik aus Afrika standen Dienstag auf dem Stundenplan: “Wir müssen helfen

Schwanenteich-Kinder trommeln zum Olymp


Neuenhagen (MOZ) Die Mädchen und Jungen der Grundschule am Schwanenteich sammeln seit sieben Jahren Geld für Waisenkinder in Afrika. Jetzt wollten sie noch mehr über den Kontinent erfahren und nahmen am Projekt “Kinder zum Olymp” teil.


 Mitreißend:Tänze und Musik aus Afrika standen Dienstag auf dem Stundenplan in der Schwanenteich-Grundschule.© MOZ GERD MARKERT


Schon von Weitem sind die mächtigen Klänge der Trommel zu hören. 60 Kinder schlagen sie im Takt. Den gibt Daniel Sarpong aus Uganda temperamentvoll vor. Die Kinder sind schnell im mitreißenden Rhythmus drin und machen mit.

“Hujambo Afrika” heißt das zweitägige musische, kreative und kulturelle Schulprojekt, von dem die Nachbarn nicht nur Musik, sondern auch eine Ausstellung mitbekamen. Vier Workshops durchliefen die 277 Mädchen und Jungen. Da wurden große Bilder gestaltet, die Afrika – auch mit einem verschmitzten Lächeln von Löwe ,Schlange oder Zebra – ganz nah bringen. Zu sehen sind sie auf dem Schulhof. Bei diesem künstlerischen Workshop hatten die Kinder Anleitung aus der gegenüberliegenden Blaupause. Daniel Ihrke half mit Entwürfen und seinem Graffiti-Können.

Die Grundschule sammelt schon seit sieben Jahren Geld, um Schulgeld für Aids-Waisenkinder der Region Zululand. Jede Weihnachtsmatinee steht unter dem Zeichen der Hilfe für Afrika. Jetzt waren junge Afrikaner aus Ghana, Uganda, der Elfenbeinküste und dem Kongo in Neuenhagen. Sie tanzten mit den Kindern, sangen Lieder ihrer Heimat und trommelten. In einem Film erfuhren die Grundschüler auch von der Not, in der die afrikanischen Kinder leben. “Wir müssen helfen und unser Geld teilen, damit sich die Kinder in Afrika auch etwas zu essen kaufen können.” “Wir müssen gerecht sein.” Das haben die siebenjährige Leni und die sechsjährige Fine aus diesem Projekt mitgenommen. “Die Grundschule und das Jugendhaus des IB wollen künftig enger zusammenarbeiten”, sagt Anita Kern, Leiterin der Blaupause. Daher habe man sich an einem Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder “Kinder zum Olymp” beteiligt und sei sogar mit der Projektpräsentation schon in die Endrunde gekommen.

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