Millionen Afrikaner starben in den europäischen "Welt"kriegen um deren globale Vorherrschaft.

Mehr als zwei Millionen Afrikaner, Zivilisten und Soldaten, wurden im Ersten Weltkrieg getötet. Ob in Afrika selbst oder in Europa, zahlreiche Afrikaner wurden von ihren Kolonialherren zum Kriegsdienst gezwungen.



Die Folgen sind noch heute spürbar. Mehr zum Thema in der Reihe auf dw.com unter: https://www.dw.com/de/themen/erster-w...#ersterWeltkrieg#100JahreErsterWeltkrieg#DWNachrichten


Gedenkstätte Lager Sandbostel


Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien leisteten im Zweiten Weltkrieg freiwillig oder zwangsrekrutiert Militär- und Arbeitsdienste für die kriegführenden Kolonialmächte. Weite Teile der Welt – von Lateinamerika über Nordafrika und den Nahen Osten bis nach Indien, Südostasien und Ozeanien – dienten als Schlachtfelder und blieben verwüstet zurück. Allein China hatte mehr Opfer zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen. Rekruten aus den Kolonien bekamen weniger Sold und schlechtere Unterkünfte als ihre „weißen Kameraden“. Auch die Achsenmächte Deutschland, Italien und Japan rekrutierten in der „Dritten Welt“; Kollaborierende kämpften von Nordafrika bis Indonesien an ihrer Seite. In der europäischen Geschichtsschreibung sind diese Aspekte und die damit verbundenen Schicksale und Lebensrealitäten fast vergessen. Die Ausstellung präsentiert sie erstmals ausführlich. Der Kurator Karl Rössel führt in die Ausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" ein:





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