Konflikt ECOWAS-Mali: International Gemeinsam engagieren für Entspannung, eine Lösung durch Dialog

Vorschlag für gemeinsame Aktivitäten - Was haltet Ihr davon? Habt Ihr Änderungsvorschläge, Aktionsvorschläge, Vorschläge, wen wir ansprechen sollten? In Mali und Westafrika, Deutschland, Europa, Afrika, anderen Ländern


Angesicht der gefährlichen Zuspitzung des Konfliktes zwischen der Mehrheit der Staaten der ECOWAS und Mali und Guinea, schlagen wir vor, uns von der Zivilgesellschaft in Westafrika und international gemeinsam an die Regierungen der Länder Westafrikas zu wenden und sie auffordern, umgehend die Vereinbarung von Schritten zur Entspannung zu beschließen.

Wir schlagen vor, das in einem von starken Kräften der Zivilgesellschaft getragenen Aufruf an die Politiker zu tun. Wir bitten um Stellungnahmen zu unserem Vorschlag. Wir haben einen ersten Vorschlag für diesen Aufruf formuliert und bitten darum, ihn zu kommentieren, zu kritisieren, Veränderungen vorzuschlagen. Wir wollen dann möglichst bald zu einem Webinar einladen, um den Aufruf zu beschließen und dann zu veröffentlichen und den Regierungen zu übermitteln.

Für diesen Aufruf suchen wir

Wir bitten die Staaten der ECOWAS dringlich, den Dialog zu intensivieren und eine Vereinbarung mit fest vereinbarten Schritten über eine angemessene Übergangszeit zu freien Wahlen in Mali zu vereinbaren, die Sanktionen aufzuheben und die Mobilisierung einer Eingreiftruppe zu stoppen; in Westafrika gibt es genug Probleme, für die alle Kapazitäten gebraucht werden, um sie gemeinsam lösen zu können, wie die Schaffung sozialer Perspektiven, sozialer Sicherheit und vor allem Arbeitsplätze, den Stopp der Ausbreitung von Gewalt in der Region, den Aufbau des Gesundheitswesens und die Förderung von Bildung, die Verhandlungen mit den Industrieländern über Maßnahmen zum Stopp des Klimawandels und faire Wirtschaftsbeziehungen.

1.) Auch wenn die malische Regierung den vereinbarten Wahltermin nicht einhalten kann, sollte es einen anderen Weg zu einer Lösung geben, als den von Sanktionen oder gar der Vorbereitung eines militärischen Eingreifens.

2.) Es sollte eine Vereinbarung geben über konkrete, zeitlich festgelegte Schritte, die die Forderungen beider Seiten beinhalten: Etwa: Erarbeitung einer neuen Verfassung und eines neuen Wahlgesetzes, bis wann, Volksabstimmung darüber, bis wann, Aufbau einer verlässlichen mali-weiten Verwaltung zur Sicherung fairer, transparenter Wahlen, bis wann, Verhandlungen mit den bewaffneten Gruppen zur Beendigung der Gewalt zur Sicherung eines nationalen Neuanfangs mit den Wahlen – bis wann. Einrichtung eines staatlichen und eines parallelen zivilgesellschaftlichen Gremiums aus Mitgliedern aus der ECOWAS und Mali und Guinea zur Unterstützung und Überprüfung der Einhaltung des vereinbarten Plans.

Wolfgang Lieberknecht - Initiative Black and White

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