Klimawandel treibt Konflikte: Mehr als 40 Menschen bei Angriffen auf Dörfer in Nigeria getötet

Bei einer neuen Welle von Gewalt im Norden Nigerias sind bei Angriffen auf Dörfer mindestens 45 Menschen getötet worden.

Es ist die erste offizielle Bestätigung der Zwischenfälle, die sich bereits am vergangenen Wochenende ereignet hatten. Obwohl sich zunächst niemand zu den Überfällen bekannte, werden bewaffnete Angehörige der Volksgruppe der Fulani dafür verantwortlich gemacht. Die traditionellen Viehhirten gelten auch als Hintermänner mehrerer Entführungen.

In bevölkerungsreichsten Land Afrikas kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen sesshaften Bauern und Nomadengruppen. In Folge des Klimawandels gibt es im ohnehin trockenen Norden Nigerias immer weniger Weiden, auf denen die Tiere der nomadischen Stämme grasen können. Sie ziehen daher vermehrt gen Süden und kommen mit den Bauerngemeinden in Konflikt.

Nigeria: Mehr als 40 Tote bei Angriffen (nzz.ch)

1 Ansicht0 Kommentare