Johann-Puppert-Schule, Michelau: Den Projekttag rundete ein Abschluss-Wunschkonzert ab, bei dem die

  Afrikaprojekt

Den Projekttag rundete ein Abschluss-Wunschkonzert ab,

bei dem die Schüler die Lieder und Tänze bestimmen konnten. “Jambo, hakuna matata“ erklang es aus allen Kehlen.

Alle richten zurzeit den Blick auf den schwarzen Kontinent. Auch die Schüler der Johann-Puppert-Schule wollten sich mit einem Projekttag auf die Fußball-WM in Afrika einstimmen. Mitglieder der gemeinnützigen Gruppe „Black and White“ gestalteten einen Projekttag, bei dem Afrika mit allen Sinnen erfahren werden konnte.

Der Auftakt morgens war ein Konzert, das die 4 Afrikaner und der deutsche Leiter Herr Wolfgang Lieberknecht in der Aula veranstalteten. Die Schüler lernten ein Begrüßungslied „Jambo, hakuna matata“, das während des Tages zu ihrem Lieblingshit wurde. Dann ging es gruppenweise in 4 Workshops: Afrikanische Lieder wurden eingeübt, auch wenn es mit den fremden, ungewohnten Texten ein wenig holperte. Nun erwies sich zwar nicht jeder Schüler als Gesangstalent, aber die meisten als recht gelehrig. In der Turnhalle vermittelten eine Afrikanerin den Kindern und Jugendlichen afrikanische Tänze. Zunächst wurden den Schülern ganz locker einige Grundbewegungen und Tanzschritte beigebracht. Die Schüler hatten anfangs etwas Berührungsängste, aber im Lauf der Zeit machte es den meisten sichtlichen Spaß. Einige, vor allem die Kleineren, waren kaum noch zu bremsen. Die Älteren hingegen genierten sich etwas, machten aber schließlich auch gut mit.

Im 4. Workshop erhielten die Kinder viele Informationen über das Leben in Afrika. Wolfgang Lieberknecht zeigte in einer Powerpoint-Präsentation Bilder und erzählte vor allem vom Kinderleben in den afrikanischen Ländern. In einem packenden Vortrag, der nach Ansicht der Lehrkräfte sehr gut auf das Alter der Zuhörer abgestimmt war, kamen auch Themen zur Sprache wie Hunger, Krieg, Unterernährung, Bildung, medizinische Versorgung, Armut und Ausbeutung.


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