HECHINGEN Hakuna Matata für eine bessere Zukunft: Und nicht nur das: Lieberknecht erklärt, er werde

HECHINGEN Hakuna Matata für eine bessere Zukunft


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Die hessische Gruppe kommt mit fünf Mitgliedern aus Ghana, dem Kongo, Uganda und Deutschland in die Schule. Laut Schulleiterin Ursula Schön bringt “Black & White” afrikanische Musik und Lebensfreude – aber nicht nur. Denn “der Gruppe geht es auch um den Kontinent und die Frage, warum er so viele Probleme hat. Deshalb geht es auch um die Verzahnung zwischen Europa und Afrika”, erklärt Ursula Schön. Die vier Workshops teilen sich in die kulturelle Praxis – trommeln, singen und tanzen – und Theorie.

Denn während die Neunt- und Zehntklässler in der Aula trommeln und eine große Gruppe jüngerer Schüler in der Turnhalle tanzt, lauscht eine Gruppe aus den Klassen 8a/b und 9b dem Vortrag “Afrika und wir”. Referent Wolfgang Lieberknecht erklärt darin globale Zusammenhänge. Anschaulich für die Schüler wird’s beispielsweise anhand des Produktionswegs von Smartphones. Erstaunlich: Die Schüler sind nicht nur beim Tanzen und Trommeln, sondern auch in der Theorie voll bei der Sache. Einer ergänzt sogar das Land Vietnam in einer Aufzählung der neuen Billigproduktionsländer.

Für die aktive Beteiligung und das große Interesse gibt’s beim gemeinsamen Abschluss in der Turnhalle ein besonderes Lob von Wolfgang Lieberknecht. Und nicht nur das: Lieberknecht erklärt, er werde die Hechinger Werkrealschule in Zukunft als gutes Beispiel nennen, wenn er auf einem der bundesweiten Auftritte der Gruppe wieder vor Schulen stehe, in denen es keine Kinder mit Migrationshintergrund gibt. Denn dort herrschten oft Vorurteile, die die internationale Hechinger Schülerschar ganz klar widerlege: “Deshalb danke ich euch, dass ihr das so toll macht – denn so brauchen wir die Welt.” http://www.swp.de/hechingen/lokales/hechingen/Hakuna-Matata-fuer-eine-bessere-Zukunft;art5612,3071179

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