Garbsen: Afrika rückt an der IGS für einen Tag näher: Tanz, Gesang, Musik und Information, im Infovo



Garbsen: Afrika rückt an der IGS für einen Tag näher


“Hakuna Matata” rufen die Kinder der IGS Garbsen immer wieder in der Sporthalle der Gesamtschule. Vor ihnen steht nicht der Sportlehrer, sondern Tanzlehrer Roger Nsambu aus Uganda. Schüler des sechsten Jahrgangs haben am Mittwoch viel über Leben, Kultur und Musik in Afrika erfahren.






Roger Nsambu beantwortet Schülern Fragen zu seiner Heimat Uganda.

Quelle: Sebastian Romo



Roger Nsambu beantwortet Schülern Fragen zu seiner Heimat Uganda.





Garbsen-Mitte. Schon um 8 Uhr morgens hatte eine Gruppe um Projektleiter Wolfgang Lieberknecht die Workshopreihe “Black and White” im Forum der IGS eröffnet. Die Gruppe bestand aus Musikern und Tänzern aus Afrika.

Im Laufe des Tages durchliefen die Schüler vier Workshops: Tanz, Gesang, Musik und Information. Im Infovortrag erfuhren sie etwas über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Afrika. Welche Rohstoffe stammen von dem Kontinent? Warum kommen so viele Flüchtlinge aus Afrika? Diese Fragen wurden in der Runde besprochen.

Im Tanzworkshop bildete Roger Nsambu aus Uganda einen großen Kreis von rund 60 Schülern. Vom CD-Player hallten afrikanische Lieder. Die Schüler machten die Schritte von Nsambu energisch und fröhlich nach. “Es ist nicht leicht, eine so große Gruppe von Schülern zu führen”, sagte Lehrerin Kathrin Meyer, “die Gäste aus Afrika machen das richtig gut, die Kinder sind begeistert.”

Im Musikworkshop saßen Dutzende euphorische Schüler um Daniel Kwaku aus Ghana herum, jeder mit einer afrikanischen Holztrommel, der Djembe, zwischen den Beinen. Mit genauen Anweisungen zeigte er den Kindern, wie sie mit der Djembe umgehen. Am Ende trommelt die Gruppe gemeinsam einen afrikanischen Rhythmus. “Auf diese Weise kommen die Inhalte bei den Schülern ganz anders an, als aus dem Buch”, betonte Meyer.

Zum Schluss gaben Lieberknecht, seine Frau Eunice und die drei Musiker ein Konzert mit deutschen und afrikanischen Liedern. Die Kinder wirkten von Workshops angesteckt. Viele stürmten am Ende sogar noch auf die Bühne, um mit der Gruppe zu tanzen.

Wolfgang Lieberknecht reist mit seiner Gruppe durch ganz Deutschland. Er hat zwischen 70 bis 110 Auftritte im Jahr. Das letzte Mal war er vor zwei Jahren in der IGS Garbsen.

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Garbsen/Nachrichten/Afrikanischer-Workshop-in-der-IGS-Garbsen




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Wolfgang Lieberknecht (von links), Eunice Lieberknecht, Daniel Kwaku und Roger Nsambu beim Abschlusskonzert.




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Schüler lernen das Trommeln mit der Djembe.





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Wolfgang Lieberknecht vom Projekt “Black and White” und IGS-Lehrerin Kathrin Meyer.

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