Es gehe darum, Afrika und die Afrikaner zu lieben und ihnen durch die eigene Veränderung im Lebensti


Afrika zum Mitmachen


Landshuter Zeitung vom 16.07.2011 von Bianca Marklstorfer


Sommerfest der Grundschule mit Afrikatag im Unterricht

Den Kontinent Afrika mit allen Sinnen entdecken und mitmachen, das konnten die Eltern der Grundschüler beim Sommerfest in der Goldbachhalle. Durch Trommeln, Tanzen und Singen wurden die Besucher Teil der Show.











Nach Afrika reisten die Kinder nicht alleine. Die Eltern und Besucher des Sommerfestes der Grundschule Ergoldsbach wurden mit in die Aufführungen eingebunden.

Dadurch enstand ein richtiges Afrikafest. Sie trommelten, sangen und tanzten mit den Kindern gemeinsam und erlebten so afrikanische Kultur. „Wir haben das Sommerfest bewusst mit dem Afrikagedanken kombiniert”, sagte Schulrektor Alexander Steckermeier. Denn Afrika sei das Jahresthema. Begonnen wurde der Afrikatag im Unterricht am Vormittag mit dem gemeinsamen Lied „Frieden für die ganze Welt”.

Anschließend wurden die Kinder in vier Gruppen aufgeteilt. Im Vortrag erhielten sie Grundinformationen über Afrika, seine 53 Länder, die Hungersnot dort, Krankheiten und das Ungleichgewicht von Arm und Reich sowie Lösungsansätze für die Dritte Welt.

Im Trommelworkshop erlernten die Kinder verschiedene Rhythmen auf der Jembe, der afrikanischen Trommel. Im dritten Workshop studierten sie das afrikanisches Volkslied „Jambo, Jambo, hakuna matata” ein.

Im vierten Workshop lernten sie einfache Rundtänze zu afrikanischer Musik. Geleitet wurden die Workshops vom Verein „Initiative Black & White” aus Nordhessen. „Die.Kinder sind so begeistert von Afrika”, erzählte Emma Weinholz, Leiterin des Projektstags Afrika und Konrelctorin der Grundschule Ergoldsbach. Die vier Mitglieder des Vereins schafften es, den 270 Kindern Afrika und afrikanische Kultur spielerisch nähezubringen. Höhepunkt des Afrikatages war die gemeinsame Aufführung am Abend in der Goldbachhalle, wo auch die .Eltern mit in das Programm eingebunden wurden.

Rund 1000 Euro kostete der Afrikatag an der Grundschule: Das Projekt wurde vom Elternbeirat und der Schule unterstützt, so dass die Kinder selbst nur noch einen Unkostenbeitrag von rund 2,50 Euro zahlen mussten.

Für die Künstlergruppe des Vereins wurde eine Förderung der europäischen Akademie beantragt. Es gehe darum, Afrika und die Afrikaner zu lieben und ihnen durch die eigene Veränderung im Lebenstil langfristig zu helfen, meinte Wolfgang . Lieberknecht, Vorsitzender des Vereins „Initiative Black & White”, der sich seit fünf Jahren dafür einsetzt, dass jeder Mensch auf dieser Erde ein Recht auf Leben hat.

Der afrikanische Kontinent habe so viel Lebensfreude, die gerne in die Welt hinausgetragen werde. Doch die Ungleichheit auf der Erde könne nur dann ein Ende finden, wenn auch schon die Kinder, die Zusammenhänge in der Weltwirtschaft verstünden um gemeinsam für eine Welt zu kämpfen. „Damit gie Welt für alle funktioniert”, so Lieberknecht. Von Bianca Marklstorfer

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