Einladung zum Webinar mit Dr. Andresen: Staatlichkeit in Afrika liegt auch in unserem Eigeninteresse

Sonntag, 28. Februar, 19 Uhr : https://us02web.zoom.us/j/3216854044

Wie können Afrikaner*innen selbst Entwicklung und Frieden schaffen? Was können Menschen in Industrieländern beitragen

Vorschläge zur Diskussion von Dr. Henning Andresen Volkswirt, langjähriger Mitarbeiter der KfW-Entwicklungsbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und Autor des Buches: Staatlichkeit in Afrika“



Warum wir das für wichtig halten, sich nicht nur aus dem Interesse der Afrikaner, sondern aus unserem eigenen Interesse damit zu beschäftigen:

- Ohne ein gutes staatliches Gesundheitssystem auch in Afrika gibt es für uns alle das Risiko, dass Viren sich verbreiten und mutieren. Sie kennen keine Ländergrenzen. Wie sieht es damit in Afrika aus?

- In vielen afrikanischen Ländern geht das Schlagen des tropischen Regenwaldes rapide voran. Das beschleunigt den globalen Klimawandel. Es nimmt auch Tieren den Lebensraum, mit denen wir bisher keine gemeinsame Entwicklung haben: Viren werden so übertragen, Pandemien ausgelöst.

- Mangelnde soziale Perspektiven fördern die Destabilisierung von Staaten: Im wachsenden sozialen Chaos gedeihen militante Gruppen und Banden und Netzwerke, die sich auch über Ländergrenzen ausbreiten. Versuche, das mit militärischen Mitteln zu stoppen, sind gescheitert, sondern beschleunigen die Entwicklung noch. Sie kosten inzwischen auch immer mehr Menschen aus den Industrieländern das Leben, vor allem auch eingesetzten Soldaten. In diesen Kriegen werden zudem Milliarden an Euro oder Dollar verschwendet, die für bessere Lebensbedingungen eingesetzt werden könnten und so die Staaten stabiler machen könnten. Militär und Krieg tragen zudem erheblich zur Beschleunigung des Klimawandels bei.

- Destabilisierung, Gewalt und Unsicherheit treiben Menschen zur Flucht in die noch sichereren Staaten; dies kann auch dort die Destabilisierung fördern.

Wir zeichnen das Webinar auf und veröffentlichen auf unserer Seite auch die Präsentation.

An einem ersten Webinar in Englisch haben vor zwei Wochen über 30 Afrikaner*innen teilgenommen. Am Sonntag können sie selbst dabei sein, nutzen Sie die Chance mit uns, die nötige öffentliche Debatte anzuregen und dafür eigenes Wissen zu bekommen.

Wolfgang Lieberknecht (Initiative Black and White und Internationale FriedensFabrik Wanfried)




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