Ein Schülerbericht vom Projekttag in Frankenbach

Jambo heißt Hallo

Gespannt warteten wir Schüler der Grund- und Hauptschule Frankenbach aus den Klassen 3 bis 9 in der Sporthalle auf den Beginn unseres Projekttages „Afrika“. Mit einem lauten „Jambo“ ( „Hallo“ auf Suaheli) begrüßte uns Wolfgang Lieberknecht (Journalist, Diplom-Ökonom) von der Initiative Black & White e.V. und berichtete, was uns an diesem Tag noch alles erwarten sollte. Danach stellte er uns die anderen Mitglieder der Band vor, die uns in verschiedenen Workshops den Kontinent Afrika etwas näher bringen wollten: Elisabeth Niamkey, Lehrerin, unterrichtete Straßenkinder von der Elfenbeinküste, Daniel Sarpong, Angestellter, ebenfalls von der Elfenbeinküste, Hadija Saleh, Bäuerin und Schneiderin aus Uganda und Marina Konan, Frisörin von der Elfenbeinküste.

Mit ein paar afrikanischen Liedern und einem Tanz wurden wir so richtig auf den Tag eingestimmt und dann ging es in die vier Workshops. Jeder durfte mit Daniel Sarpong auf Djembes trommeln. Das hat den Schülern unheimlich viel Spaß gemacht. Danach gingen wir neugierig zum nächsten Workshop, wo wir afrikanische Lieder gesungen haben (zum Beispiel „Jambo Bwana, habari gani, mzuri sana“ – das Lied klingt jedem noch im Ohr). Hadija Saleh hat uns dabei einiges aus ihrem Leben erzählt, das uns berührt hat. Sie berichtete von ihrem Mann, der im Gefängnis war, von ihren Kindern, die sie lange nicht gesehen hatte und dass sie ihr verdientes Geld nach Afrika schickt. Beim Tanzen hielten wir Jungs uns zunächst etwas zurück, doch bald hatte uns auch der Rhythmus gepackt. Wolfgang Lieberknecht machte uns auf die Probleme des Kontinents aufmerksam und wir erfuhren viel über Armut und an Aids erkrankte Menschen.

Zum Schluss versammelten wir uns nochmals in der Sporthalle und beschlossen den Vormittag mit einem weiteren gemeinsamen Lied und einem Tanz.

http://zisch.raufeld.de/index.php?id=304

Von Arif Akdemir, Duy Van Dao, Gökhan Sari, Marc-Andre Schulz, 8. Klasse der GHWRS Frankenbach.

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