HIRAK - Demokratische Bewegung in Algerien ist wieder da und könnte jetzt noch stärker werden

Zehntausende demonstrieren wieder in Algerien

Nach elf Monaten sind die Massenproteste aus der Corona-Pause zurück. Die Demonstrierenden fordern einen "zivilen Staat, keinen militärischen"

Algeriens Protestbewegung ist wieder da. Nach rund elf Monaten pandemiebedingter Zwangspause meldete sich Algeriens Demokratiebewegung am Montag mit Massendemonstrationen gegen das Regime zurück: Die revolutionäre Stimmung im Land ist nicht versiegt.


Der Hirak könnte derweil sogar noch stärker werden, als er es je war. "Die Proteste 2019 waren vor allem von der Mittelschicht getragen. Das könnte sich nun ändern, denn seither hat sich die soziale Lage in Algerien massiv verschlechtert, und selbst Teile der Mittelschicht rutschen angesichts der heftigen Preissteigerungen für Lebensmittel in die Armut ab", so Rachid Ouaissa von der Universität Marburg in einem von der Aktivistengruppe "Hirak Berlin" organisierten Webinar am letzten Sonntag. Ein Ende der Proteste dürfte in weiter Ferne liegen. (Sofian Philip Naceur, 23.2.2021)

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