Der Kontinent Afrika ist die Wiege der Menschheit, der Einen menschlichen Familie! Erst mit der Allg



Afrika – Wiege der Menschheit


Würde man die gesamte Erdgeschichte in einen 24-Stunden-Tag pressen, dann würde der moderne Mensch erst zwei Minuten vor Mitternacht als neue Art auftauchen. Vor 3,5 Milliarden Jahren entwickelte sich das Leben auf der Erde, doch “erst” vor sechs Millionen Jahren begann ganz allmählich die Entwicklung des Menschen. Klimaveränderungen und wechselnde Umwelteinflüsse zwangen den Frühmenschen, sich immer weiter anzupassen.



Der Stammbaum des Menschen (3’07”)




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Alles begann in Afrika

Vor zwei Millionen Jahren betrat in Afrika die frühe Form des Homo sapiens die Bühne des Lebens. Er konnte mit dem Feuer umgehen und entwickelte ausgefeilte Werkzeugtechniken. Das machte ihn unabhängig von seiner Umgebung. Jetzt war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Er überwand Wüsten, Gebirge und Meere und besiedelte schließlich die ganze Welt.

Aber wieso begann diese Entwicklung gerade in Afrika? Hätte sich der Mensch nicht auch irgendwo anders entwickeln können? Sicher hätte er das. Eine Zeit lang glaubten Forscher auch, dass Europa oder Asien das Ursprungsgebiet unserer Vorfahren gewesen sei.



Grafik, auf der der Stammbaum des Menschen aufgezeichnet ist.

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Die Paläoanthropologie ist ein mühseliges und sehr theoretisches Geschäft. Je nachdem, welche Funde gerade zu Tage treten, wie genau die Datierung und die Interpretation dieser fossilen Überreste gelingt, müssen Theorien auch überarbeitet werden. Im Zuge der Urmenschenforschung gab es immer wieder Funde, die die bis dahin gültige Vorstellung von der Evolution des Menschen gehörig durcheinander brachten.

Heute steht fest: Alle Hominidenfunde, die älter als zwei Millionen Jahre alt sind, stammen ausschließlich aus Afrika. Der Startschuss zur Menschwerdung fiel bereits vor sechs Millionen Jahren. Warum sich der Mensch ausgerechnet in Afrika entwickelt hat, diese Frage stellen sich die Wissenschaftler nicht. Sondern: Wie?





Afrika vor sechs Millionen Jahren

Vor etwa acht bis sechs Millionen Jahren war Afrika noch zum größten Teil von tropischem Regenwald bedeckt. Die jahreszeitlichen Wechsel waren wenig ausgeprägt und die Wassertemperaturen in den Tiefen der Ozeane waren durchschnittlich 10 Grad wärmer als heute. In dieser Zeit kam es zu einer klimatischen Veränderung. Der Regenwald wich zurück. An seinen Randgebieten änderten sich die Lebensbedingungen. Die entstehenden Baumsavannen boten eine größere Vielfalt an Lebensräumen. Hier standen die Bäume zu weit auseinander, um sich weiterhin von Ast zu Ast zu hangeln. Ein aufrechter Gang konnte in diesen Gebieten sinnvoll sein, um zu überleben. Die Entwicklung der gemeinsamen Vorfahren von Menschen und Menschenaffen spaltet sich auf, zwei eigenständige Stränge entstanden. Es war der erste Schritt zum Menschen. Der aufrechte Gang entstand also nicht, wie immer noch häufig zu hören, in der Savanne. Nach heutigem Wissensstand begann der Mensch seine Entwicklung am Rande des tropischen Regenwaldes in Afrika.

Vor 2,8 Millionen Jahren gab es eine weitere einschneidende Klimaveränderung, die die Entwicklung unserer frühesten Vorfahren nachhaltig beeinflusste. Die Ozeantemperaturen sanken ab und auf den Kontinenten brachen eisige Zeiten an.



Rekonstruktion eines Homo rudolfensis.

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Erste primitive Werkzeuge

Auch in Afrika wurde es um einige Grad kühler. Zu den globalen kamen noch regionale Veränderungen hinzu. So entwickelte sich das Afrikanische Rift, ein Gebirge, das Auswirkungen auf das regionale Klima hatte. Am Rande des Grabenbruchs türmten sich mächtige Gebirgszüge auf. Sie bildeten eine Wetterscheide: Während an der Westseite starke Niederschläge zu Boden gingen, blieb ein großer Teil des östlichen Afrikas relativ trocken. Savannenlandschaften entstanden, die Nahrung wurde trocken und hartschalig. Nur die Frühmenschen, die mit dem veränderten Speiseplan zurechtkamen, konnten überleben. Die einen schafften es mit großen Mahlzähnen, wie der Australopithecus. Die anderen nutzten erstmals primitive Werkzeuge (Homo rudolfensis), um die Nahrung zu knacken und warfen damit ihre Konkurrenten aus dem Rennen. Ihre Linie führt zum Homo sapiens.

Unsere frühesten Vorfahren mussten sich also stets von Neuem den unterschiedlichen Lebensbedingungen anpassen. Innerhalb einer Hominiden-Art gab es zudem immer auch verschiedene geografische Varianten, die zur gleichen Zeit an unterschiedlichen, voneinander getrennten Orten gelebt haben. Alle haben sie ihre jeweiligen Überlebensstrategien entwickelt. (Eine Tatsache, die es den Wissenschaftlern die Zuordnung fossiler Hominidenfunde nicht unbedingt erleichtert.)



Rekonstruktion eines Schädels des Homo erectus.

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Out of Africa

Neben der evolutionären Veränderung als Anpassung ist die Wanderung eine geschickte Strategie, den Lebensraum beizubehalten. Wer überall zurechtkommen will braucht zudem Hilfsmittel, mit denen er den Herausforderungen der jeweiligen Region Herr werden kann. Mit seinen Werkzeugen machte sich der Mensch zum ersten Mal unabhängig von direkten Umwelteinflüssen. Er verbreitete sich zunächst in Afrika. Im Laufe der Zeit entwickelte er zudem Jagdtechniken und lernte mit dem Feuer umzugehen.

Damit waren unsere Vorfahren bestens ausgerüstet, um nun den afrikanischen Kontinent zu verlassen. Spätestens vor zwei Millionen Jahren eroberte der Mensch neues Terrain. Wieder entwickelten sich, je nach Anforderungen ihres Lebensumfeldes, unterschiedliche Varianten innerhalb der Urmenschenfamilie, die jetzt auch in Europa und dem Nahen Osten verbreitet waren.

Ebenfalls in Afrika entstand vor einer halben Million Jahren der Erfolgreichste von ihnen, der Homo Sapiens. Und auch er ging auf Wanderschaft. Homo sapiens, der moderne Mensch, verließ vor etwa 120.000 Jahren Afrika, zog nach Indien und weiter in den nahen Osten. Seine extreme Anpassungsfähigkeit machte ihn seinen verwandten Arten überlegen. Und er besiedelte die ganze Welt.

Andrea Wengel, Stand vom 27.02.2013 Sendung: Neues von den Urmenschen!, 27.02.2013

http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/urzeit/afrika_wiege_der_menschheit/

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte


PRÄAMBEL

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

weiter:

http://www.un.org/depts/german/grunddok/ar217a3.html

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