Das Schulfest war eingebettet in eine Projektwoche. Hier wurden die Kinder für Kultur und Probleme A

SCHULFEST

Eine Safari über den schwarzen Kontinent


Zum Thema „Afrika“ lassen sich die einzelnen Klassen der St.-Peter-Schule einiges einfallen

Das Schulfest war eingebettet in eine Projektwoche. Hier wurden die Kinder für Kultur und Probleme Afrikas sensibilisiert.

Uta-Maria Kramer




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Wettrennen durch die Safari: Bei diesem Spiel hatten die als Zebras verkleideten Kinder besonders viel Spaß.

Bild: Uta-Maria Kramer



WILDESHAUSEN„Afrika“ war das Motto des Schulfestes, das die Wildeshauser St.-Peter-Schule am Sonnabend mit Hunderten von Eltern und Schülern gefeiert hat. Bunt und vielfältig wie der exotische Kontinent präsentierte sich das Programm.

Mit dem Lied von den „tanzenden Elefanten mit ihren großen Füßen“ empfingen die Kinder die Besucher. Den Takt zum „Yankadi Mambo“ schlugen die Mädchen und Jungen auf bunten, selbst gebastelten Trommeln. Schulleiterin Brigitte Schmidt hatte sich dem Anlass entsprechend ein afrikanisches Gewand übergeworfen, das eine Mutter ihr mitgebracht hatte.

Ganz bewusst, so Schmidt, habe man sich in diesem Jahr für Afrika als Thema der Projektwoche entschieden. Der Anstoß dazu sei von Wolfgang Lieberknecht, dem Koordinator der deutsch-afrikanischen Initiative „Black&White“, gekommen. Höhepunkt sei am Freitag der Besuch der afrikanisch-deutschen Gruppe mit Mitgliedern aus Ghana, Kongo, Uganda und der Elfenbeinküste gewesen.

FOTOSTRECKE Eine Wildeshauser Safari über den schwarzen Kontinent


„Wenn 60 Kinder in der Aula tanzen und singen, und dann noch einmal 50 in der Turnhalle trommeln, ist das schon toll“, freute sich Schmidt. Mindestens genauso eindringlich seien die Informationen gewesen, die die „Black&White“-Initiative in Form von Gesprächen und Vorträgen kindgerecht geliefert habe. Die vielfältigen Probleme des afrikanischen Kontinents wie Hungersnot, Überbevölkerung, Kriege und Umweltverschmutzung hätten die Kinder sehr berührt. „Eine Aussage wie ,In Afrika verdient ein Mensch einen Euro pro Tag’“ kann auch ein Kind schon richtig einordnen und zu seinem eigenen Leben in Bezug setzen“, so Schmidt.

Das neue Wissen konnten die Kinder beim Schulfest ebenso unter Beweis stellen wie Fantasie und Bewegungsdrang. Mit Spielen wie „Wettrennen durch die Safari“ im Zebrakostüm, dem „Füttern der Tiere an der Wasserstelle“ oder dem Balancieren von „Obstkörben“ hatten die einzelnen Klassen sich einiges einfallen lassen.

Großer Andrang herrschte auch beim Basteln von Rasseln, Schellenstäben und Schlangen sowie beim Kinderschminken, wo Mädchen und Jungen sich in Tiger, Löwen oder andere exotische Tiere verwandelten. Kniffelige Fragen wie „Aus wie vielen Ländern besteht der afrikanische Kontinent?“ oder „Was heißt „Hakuna matata?“ galt es beim Afrika-Quiz des Fördervereins zu beantworten.

Erfrischende (alkoholfreie) Cocktails wie „Tiefer Dschungel“, „Rote Wüste“ und „Fresh Summer“ sorgten dafür, dass niemand durstig blieb. Und wer bei so viel Spielspaß hungrig wurde, konnte sich am riesigen Kuchenbüfett in der Aula oder an der Bratwurst-Bude auf dem Schulhof bedienen. Als Geheimtipp entpuppte sich der „Mikate“-Stand von Bobette Kutila, die mit ihren kongolesischen Mini-Berlinern auf restlose Begeisterung stieß.

Übrigens: „Hakuna matata“ heißt „Kein Problem; das wird schon“. Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis  

http://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/bildung/eine-safari-ueber-den-schwarzen-kontinent_a_6,2,385562543.html

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