Dagegen hilf kein Militäreinsatz: Klimawandel treibt junge Malier in die Hände militanter Gruppen

Der vom Globalen Norden zu verantwortende Klimawandel lässt einen See und eine Region in Mali sterben. Das ist nur ein Bespiel, wie sich die rücksichtslose Wirtschafts- und Lebensweise im Globalen Süden auswirken: Die zerstörte Lebensgrundlage zwingt Menschen zur Flucht. Gewalt progierende Gruppen können leichter Kämpfer rekrutieren. Doch es ist kein oder kaum ein Thema in Globalen Norden, dass man auf Kosten der Menschen in Mali lebt: Wenn die Menschen in den Norden fliehen oder die Partner der Industrieländer angreifen, setzt man sein Militär ein; diese Einsätze verstärken wieder den Klimawandel und töten viele Unbeteiligte: Das bringt militanten Gruppen weiteren Zulauf. Eine für immer mehr Menschen tödliche Spirale. Afrikaengagierte, Flüchtlingsgruppen, Friedensaktive und Klimaschutzbewegung sollten viel stärker zusammenarbeiten, um einen Ausweg aus der Spirale durch Einwirken auf die Politik möglich zu öffnen. Deutschland als einer der historischen Hauptverursacher des Klimawandels sollte dringlich seine Klimapolitik ändern: Es bleiben nur noch fünf Jahre, dann dürfte das Land kein CO2 mehr abgeben, weil das Budget aufgebraucht ist, das es nur noch hat, um zum 1,5 Grad Ziel nicht zu verfehlen. (Um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen, darf die USA ab jetzt,Deutschland ab 2027 kein CO2 mehr ausstoßen (internationale-friedensfabrik-wanfried.org))


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