Burkina Faso: Leiden unter Gewalt: Eine der Bedrohungen ist die weibliche Genitalverstümmelung

Burkina Faso : Souffrir de la violence : l'une des menaces est la mutilation génitale féminine - Burkina Faso: Suffering from violence: one of the threats is female genital mutilation

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Frauen in Burkina Faso mit einer Notoperation ein besseres Leben nach der weiblichen Genitalverstümmelung ermöglichen

Terror, Vertreibung und aktuell ein Militärputsch: politische Unruhen und Gewalt in Burkina Faso reißen nicht ab, und niemand leidet mehr darunter als die Mädchen und Frauen des Landes. Für viele von ihnen addieren sich die neuen Gefahren zu den vielfältigen Gewaltformen, die ihr Leben ohnehin belasten – allen voran die weibliche Genitalverstümmelung und ihre fatalen Folgen.

Hawa* hat vor sechs Monaten geheiratet. Sie konnte aber noch nie mit ihrem Ehemann intim werden, so unfassbar schrecklich waren die Schmerzen, die sie beim bloßen Versuch empfand. Hawa wurde als kleines Mädchen genitalverstümmelt. An den Tag erinnert sie sich noch genau, als ob er gestern gewesen wäre. Unterleibsschmerzen hatte sie oft, aber das, was sie in ihrer Ehe erlebt, ist unaushaltbar. Sie muss es unbedingt verhindern. Ihr Ehemann wird immer fordernder. Er versteht nicht, warum Hawa ihn abweist. Schließlich bezichtigt er sie der Untreue und des Ehebruchs. Er droht, Hawa zu verstoßen. Sie will aber doch eine Zukunft mit ihm und würde bei einer Scheidung auch mittellos zurückbleiben!

Hawa ist völlig verzweifelt. Sie weiß sich gar nicht mehr zu helfen, bis sie schließlich von einer Beratungsstelle hört. Im Gewaltschutzzentrum von Bangr Nooma, der Partnerorganisation von TERRE DES FEMMES in Burkina Faso, erhalten betroffene Frauen Hilfe aus einer Hand – sie werden rechtlich, psychologisch und medizinisch unterstützt.

Die Beraterin hört Hawa aufmerksam zu und schlägt dann eine Untersuchung vor. Diese zeigt, dass sich Hawas Unterleib infolge der Genitalverstümmelung heftig entzündet hat und sie nun an einer schlimmen Wucherung leidet. Aber: Hawa könnte sich mit der Hilfe von Bangr Nooma operieren lassen – ein Lichtblick! Die Wucherung wird entfernt und Hawas Schmerzen lassen sofort nach. Sie wirkt wie neugeboren. Ein glückliches Eheleben ist wieder möglich.

„Mir wird warm ums Herz, wenn ich erlebe, wie wir den Frauen die Lebensfreude wiedergeben“, sagt Dr. Mariam Zan, die operierende Gynäkologin, zufrieden. Sie unterstützt Bangr Nooma als Spezialistin für Notoperationen nach erlittener FGM. Damit noch mehr Frauen die so dringend benötigten Operationen erhalten können, sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Jeder Euro macht einen Unterschied. Bitte helfen Sie uns heute, am Internationalen Tag gegen Weibliche Genitalverstümmelung, Frauen, die diese grausame Praktik erleiden mussten, Lebensqualität und ihr Lachen wiederzugeben. Wir danken Ihnen herzlich! Aktuelle Informationen zur TDF-Partnerorganisation in Burkina Faso:

TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V. - Frauen in Burkina Faso mit einer Notoperation ein besseres Leben nach der weiblichen Genitalverstümmelung ermöglichen (frauenrechte.de)

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