“Über Afrika wurde uns schon häufig etwas erzählt, aber wenn Afrikaner vor Ort sind und wir mi

Afrikanisches Lebensgefühl steckt an

VON LINDA SHALABY – zuletzt aktualisiert: 10.06.2011


Stadt Willich (RP). “Über Afrika wurde uns schon häufig etwas erzählt, aber wenn Afrikaner vor Ort sind und wir mit der Kultur direkt konfrontiert werden, dann hat das eine ganz andere Wirkung”, sagt Gina Stracke aus der zehnten Klasse. Sie gehört zur Afrika-Arbeitsgemeinschaft der Robert-Schuman-Europaschule in Willich. Rund 270 Schüler hatten jetzt die Chance, an einem Afrikatag teilzunehmen. “Die Klassen 6a, 6c und 6d haben sich beim Sponsorenlauf besonders engagiert und durften umsonst am Projekttag teilnehmen. Zusätzlich hatten sechs andere Klassen mit ebenfalls tollen Spendenergebnissen die Möglichkeit, dabei zu sein”, erklärt Lehrer Ben Asdonk, Leiter der Afrika-AG und Organisator der Veranstaltung.




“Black and White” besteht aus fünf Künstler aus verschiedenen Teilen Afrikas und dem deutschen Koordinator Wolfgang Lieberknecht. Foto: Sven Knutzen

Der Projekttag fand bereits zum dritten Mal an der Schule statt und wurde von fünf Künstlern aus verschiedenen Ländern Afrikas geleitet. In Tanz-, Trommel-, Gesangs- und Präsentations-Workshops lehrte die Künstlergruppe “Black and White” die Schüler nicht nur typische afrikanische Lieder und Tanzschritte, sondern brachte ihnen auch ihr Lebensgefühl näher. “Man wird durch die Künstler zum Mitmachen angesteckt. Wenn die hier anfangen zu Tanzen und zu Singen, dann muss man einfach mitmachen”, erzählt Alina Reimann aus der sechsten Klasse. Vormittags besuchten die Schüler die einzelnen Workshops, abends gab es das große Abschluss-Konzert. Vor rund 300 Zuschauern konnten die Schüler zusammen mit den Profis zeigen, was sie am Tag gelernt hatten.

Das Konzept des Afrika-Projekttags soll zur Motivation und Bildung der Schüler dienen, denn schon seit vielen Jahren unterstützt die Robert-Schuman-Europaschule das Collège d’Enseignement Général in Zogoré (Burkina Faso). Ben Asdonk ist es besonders wichtig, dass die Schule Solidarität und Verlässlichkeit zeigt. Das haben auch viele Schüler erkannt: “Ich war heute während des Präsentationsworkshops sehr erschüttert darüber, wie die Kinder in Afrika leben. Mir ist es jetzt noch wichtiger geworden, Einsatz zu zeigen”, sagt Alina Reimann. Noch vor den Ferien haben die Schüler beim Sponsorenlauf die Möglichkeit, dem Land zu helfen, dass sie an diesem Tag besser kennen lernen durften.

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